Dagegen ist kein Kraut gewachsen: Besenreiser

Besenreiser sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Die feinen, rötlich-blauen Venenverästelungen liegen dicht unter der Hautoberfläche und sind kein gesundheitliches Problem – wohl aber für viele Menschen ein kosmetisches. Besenreiser betreffen vor allem Frauen und können dazu führen, dass sie sich schämen, ihre Beine zu zeigen. In der Hoffnung, die winzigen Störenfriede loszuwerden, greifen sie zu Hausmittelchen oder teuren Produkten aus der Drogerie. Doch hilft das wirklich?

Verschiedene Studien, wie etwa die von Ökotest (2016) sagen: Nein. Sind Besenreiser erst einmal vorhanden, können weder Cremes oder Tabletten, noch Kartoffeln, unreife Tomaten oder auch Sport sie wieder verschwinden lassen. Das einzige, was wirklich hilft, ist der Gang zum Arzt Arzt und dessen Behandlung, um die feinen Äderchen zu entfernen. Alle anderen natürlichen oder künstlichen Mittel können maximal dazu beitragen, dass Besenreiser nicht weiter zunehmen.

So gebe es keine Daten, die zweifelsfrei eine Wirkung verschiedener Mittel zum Einreiben der Beine bezeugen. Im ungünstigsten Fall enthalten kosmetische Produkte sogar schädliche Inhaltsstoffe, wie etwa Salicylsäure. Dieser Stoff greift die Haut an und entsprechende Mittel schaden somit eher, als dass sie wirken.

Verschiedene Produkte zum Einnehmen, die Sie nur in der Apotheke erhalten und auf Extrakten aus Rosskastaniensamen oder rotem Weinlaub basieren, können immerhin eine geringe Wirksamkeit aufweisen. Produkte aus der Drogerie fallen insgesamt durch – Sie sollten also nur zu Präparaten greifen, die apothekenpflichtig sind.

Alternativ können Sie auch Kosmetika verwenden, die Besenreiser nicht entfernen sollen, sondern lediglich kaschieren. Wenn Sie an Besenreisern leiden, finden Sie hier vielleicht einen Kompromiss für sich selbst: Mit wasserresistentem Make-Up fallen Besenreiser nicht mehr auf und Sie sparen sich eine kosmetische Behandlung beim Spezialisten.


von Debora Pape. 29.07.2017


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