Erkrankungen

Venenleiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. So ist insgesamt jeder zweite bis dritte Erwachsene von venösen Veränderungen an den Beinen betroffen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei lediglich um lästige, ästhetisch unschöne Veränderungen wie Besenreiser. Diese verursachen keine Beschwerden und stellen keine Krankheit im eigentlichen Sinne da.

Sie werden, insbesondere von Frauen, eher als kosmetisches Problem empfunden, das sich leicht unter einer langen Hose verbergen lässt. Da es sich aber bei einem Venenleiden um eine fortschreitende Krankheit handelt, können aus diesen unschönen venösen Veränderungen schwere Venenerkrankungen wie ein Ulcus cruris oder eine chronisch-venöse Insuffizienz entstehen, sofern sie unbehandelt bleiben.

 

Venenerkrankungen behandeln und erkennen

Akute und chronische Venenerkrankungen

Grundsätzlich kann man bei Venenleiden zwischen akuten und chronischen Venenerkrankungen unterscheiden. Zu den akuten Venenkrankheiten gehören insbesondere die Venenentzündung (Phlebitis) und die tiefe Beinvenenthrombose. Bei der Thrombose bildet sich in der Vene ein Blutgerinnsel (Thrombus), das die Vene verschließt. Durch die damit einhergehende Entzündung der Venenwand können dauerhafte Schäden der Venenklappen entstehen. In der Folge können diese zu chronischen Funktionsstörungen des Venensystems führen. Eine mögliche Langzeitfolge der Thrombose ist das sogenannte Postthrombotische Syndrom.

Zu den chronischen Venenerkrankungen zählen insbesondere das Krampfaderleiden (Varikose) und die chronisch-venöse Insuffizienz, die mit Beschwerden wie einem Schweregefühl, Schwellungen und Schmerzen in den Beinen einhergehen können. In der Folge können zudem Hautveränderungen und ein Geschwür im Unterschenkel, Ulcus cruris genannt, auftreten.

Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche Informationen zu den wichtigsten Venenerkrankungen mit Beschreibungen der jeweiligen Symptome sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.